Miele Waschmaschinen
34 Modelle im Vergleich
Alle Waschmaschinen von Miele
Typ
Hersteller
Energieklasse
Füllmenge
Schleuderdrehzahl
Ausstattung

Miele
WEB365 WPS PWash&8kg
Miele-Frontlader WEB365 WPS PWash&8kg mit 8 kg Füllmenge, 1400 U/min Schleuderdrehzahl, QuickPowerWash und WLAN-Anbindung über Miele@home.

Miele
WCI890 WPS 125 Gala Edition
Miele-Frontlader WCI890 WPS 125 Gala Edition mit 9 kg Füllmenge, 1600 U/min Schleuderdrehzahl, SteamCare-Dampffunktion und automatischer TwinDos-Dosierung.

Miele
WCG670 WPS TDos&9kg
Miele-Frontlader WCG670 WPS TDos&9kg mit 9 kg Füllmenge, 1400 U/min, automatischer TwinDos-Dosierung, WLAN-Anbindung und vollständigem Waterproof-Schlauchschutz.

Miele
WSD383 WCS PWash&Steam&9kg
Miele-Frontlader WSD383 WCS mit 9 kg Füllmenge, 1400 U/min Schleuderdrehzahl, Dampffunktion und Energieklasse A.

Miele
WSA123 WCS 8kg Active
Miele-Frontlader WSA123 WCS Active mit 8 kg Füllmenge, 1400 U/min Schleuderdrehzahl und Energieklasse A.

Miele
WSB363 WPS PWash&8kg
Variante der Miele WWB360 WPS mit durchgehend lotosweißer Tür: W1-Frontlader für 8 kg mit 1400 U/min, Klasse A bei 38 kWh, Waterproof-System, CapDosing und WLAN über Miele@home.

Miele
WDD131 WPS GuideLine
W1-Frontlader mit 8 kg, 1400 U/min und Energieklasse A in der GuideLine-Ausführung für blinde und sehbehinderte Menschen: Bedienfolie mit tastbaren Elementen, akustische Signale und Audio-Anleitung.
Herkunft und Geschichte
Miele entstand am 1. Juli 1899 in Herzebrock bei Gütersloh, als Carl Miele und Reinhard Zinkann die „Zentrifugenfabrik Miele & Cie.“ gründeten und zunächst mit elf Beschäftigten Milchzentrifugen fertigten. Bereits 1901 folgte die erste Miele-Waschmaschine. 1907 zog das Unternehmen mit inzwischen 60 Arbeitern nach Gütersloh um, wo der Bahnanschluss den Vertrieb erleichterte – bis heute ist Gütersloh der Hauptsitz und zugleich das Kompetenzzentrum für Wäschepflege.
Anders als Bosch, Siemens, AEG oder Electrolux, die heute zu großen Haushaltsgerätekonzernen (BSH beziehungsweise Electrolux) gehören, ist Miele bis heute ein unabhängiges Familienunternehmen in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft: Die Familie Miele hält 51,1 Prozent, die Familie Zinkann 48,9 Prozent der Anteile – eine Konstellation, die seit der Gründung vor 125 Jahren im Kern unverändert ist. 2022 erwirtschaftete die Miele-Gruppe rund 5,4 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 23.300 Beschäftigten weltweit.
Waschmaschinen für den Hausgebrauch baut Miele seit 1907 durchgängig am Stammsitz Gütersloh in Nordrhein-Westfalen – „Made in Germany“ am selben Standort, an dem auch Guss- und Emaillierteile für andere Miele-Werke gefertigt werden. Damit ist Miele auf dem deutschen Markt eine der letzten großen Waschmaschinenmarken mit Fertigung im Inland und positioniert sich entsprechend im Premiumsegment.
Was die Waschmaschinen ausmachen
Kern des Markenversprechens ist die Langlebigkeit: Miele lässt seine Waschmaschinen, Trockner und Waschtrockner als einziger Hersteller der Branche auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren testen („Getestet auf 20 Jahre perfekte Wäschepflege“) und gewährt auf Neugeräte ab dem 1. Oktober 2025 25 Jahre Garantie auf den Antriebsmotor – zusätzlich zu den zwei Jahren gesetzlicher Gewährleistung, die auch bei Miele-Geräten separat ausgewiesen sind.
Technisch prägend ist die patentierte Wabentrommel: Durch ihre feinen, wabenförmigen Öffnungen bildet sich ein hauchdünner Wasserfilm zwischen Trommelwand und Wäsche, der die Reibung reduziert, Verhaken verhindert und Textilien schont – eine Technik, die Miele über Jahrzehnte weiterentwickelt hat. Bei den Waschprogrammen setzt die PWash-Technologie auf kurze Laufzeiten bei gleichzeitig guten Verbrauchswerten, spürbar etwa an Eco-40-60-Zyklen mit rund 38 bis 47 kWh pro 100 Zyklen und Energieklasse A.
Preislich liegt Miele klar über Massenmarken wie AEG, Bosch oder Siemens: Schon einfache 8-kg-Modelle der Einstiegsserie W1 kosten mehrere hundert Euro mehr als vergleichbar ausgestattete Geräte anderer Hersteller mit identischer Energieklasse und Füllmenge. Wer in eine Miele investiert, zahlt also in erster Linie für die geprüfte Lebensdauer, die Motorgarantie und die Verarbeitungsqualität – nicht zwingend für mehr Programme oder höhere Schleuderdrehzahlen, die sich bei vielen Modellen kaum von der Konkurrenz unterscheiden.