Midea Waschmaschinen
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Herkunft und Geschichte
Midea entstand 1968, als He Xiangjian in Beijiao im südchinesischen Shunde (Foshan, Provinz Guangdong) eine kleine Werkstatt zur Herstellung von Verschlüssen für Plastikflaschen gründete. In den späten 1970er-Jahren stellte das Unternehmen einfache Ventilatoren her, ab 1985 kamen Klimaanlagen hinzu. Der operative Kern, die Guangdong Midea Holding Co., Ltd., notiert seit 1993 an der Börse Shenzhen; die Midea Group als Ganzes folgte im April 2013. 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz von umgerechnet rund 31,5 Milliarden Euro bei mehr als 135.000 Beschäftigten; bis 2025 wuchs der Jahresumsatz nach eigenen Angaben auf rund 54,8 Milliarden Euro, mit über 190.000 Mitarbeitenden an mehr als 200 Standorten weltweit.
Der Weg ins Wäschesegment führte über Zukäufe: 2008 übernahm Midea den chinesischen Hersteller Little Swan (Waschmaschinen und Kühlschränke) sowie Hualing, dazu kam die eigene Klimamarke MDV (seit 1999). International tritt der Konzern daneben seit Langem als OEM-/ODM-Fertiger für fremde Marken auf und übernahm 2016 rund 80 % der Haushaltsgerätesparte von Toshiba samt einer auf 40 Jahre angelegten Markenlizenz. Bekannter wurde Midea in Deutschland zunächst durch eine ganz andere Übernahme: Ab August 2015 beteiligte sich der Konzern über eine Tochterfirma am Augsburger Roboterbauer Kuka, stockte bis Mai 2016 seinen Anteil auf und hielt nach dem Übernahmeangebot knapp 95 % der Aktien. Im Hausgerätegeschäft ist Midea hierzulande traditionell vor allem unter der Marke Comfee bekannt; inzwischen vertreibt der Konzern Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte in Deutschland zusätzlich unter dem eigenen Markennamen Midea. Sitz der deutschen Landesgesellschaft Midea Europe GmbH ist Eschborn bei Frankfurt, ergänzt durch ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Stuttgart, das Produkte an europäische Bedürfnisse anpasst; das Design entsteht unter anderem im Midea Design Center in Mailand.
Was die Waschmaschinen ausmacht
Midea positioniert seine Frontlader in Deutschland vor allem über Ausstattung und Preis. Kernstück der aktuellen Baureihe MF210 ist ein bürstenloser Inverter-Motor (BLDC), den der Hersteller als leise und langlebig bewirbt; die Energieeffizienz wird mit „A-30 %" unterhalb der Klasse-A-Grenze beworben. Zur Ausstattung zählen eine Dampffunktion (Health Guard) für hygienische Wäsche, automatische Unwuchtkontrolle, Schaumerkennung sowie eine Nachlegefunktion für vergessene Wäschestücke – gesteuert und mit Verbrauchsübersicht versehen über eine SmartHome-App per WLAN. Ein AquaStop-Wasserschutzsystem und eine Kindersicherung gehören ebenso zur Serie wie Schnellwaschprogramme bis hinab zu 15 Minuten. Die Herstellergarantie beträgt laut EU-Produktregister EPREL zwei Jahre.
Konzernweit erhält Midea nach eigenen Angaben jährlich rund 40 internationale Design-Auszeichnungen, darunter Red Dot Award und iF Design Award; wie viele davon auf einzelne Waschmaschinenmodelle entfallen, nennt der Konzern nicht separat. Mit mehr als 90.000 Patenten und 41 Forschungs- und Entwicklungszentren weltweit positioniert sich Midea als Technologiekonzern mit breiter Haushaltsgeräte-Palette – von Küche über Kühlung bis Wäschepflege und Klimatechnik –, während die Marke auf dem deutschen Markt gegenüber etablierten Herstellern wie Bosch oder Miele preislich häufig im günstigeren Segment auftritt.
Alle Waschmaschinen von Midea
Typ
Hersteller
Energieklasse
Füllmenge
Schleuderdrehzahl
Ausstattung
