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Miele Waschmaschinen

6 Modelle im Vergleich

Herkunft und Geschichte

Miele entstand am 1. Juli 1899 in Herzebrock bei Gütersloh, als Carl Miele und Reinhard Zinkann die „Zentrifugenfabrik Miele & Cie.“ gründeten und zunächst mit elf Beschäftigten Milchzentrifugen fertigten. Bereits 1901 folgte die erste Miele-Waschmaschine. 1907 zog das Unternehmen mit inzwischen 60 Arbeitern nach Gütersloh um, wo der Bahnanschluss den Vertrieb erleichterte – bis heute ist Gütersloh der Hauptsitz und zugleich das Kompetenzzentrum für Wäschepflege.

Anders als Bosch, Siemens, AEG oder Electrolux, die heute zu großen Haushaltsgerätekonzernen (BSH beziehungsweise Electrolux) gehören, ist Miele bis heute ein unabhängiges Familienunternehmen in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft: Die Familie Miele hält 51,1 Prozent, die Familie Zinkann 48,9 Prozent der Anteile – eine Konstellation, die seit der Gründung vor 125 Jahren im Kern unverändert ist. 2022 erwirtschaftete die Miele-Gruppe rund 5,4 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 23.300 Beschäftigten weltweit.

Waschmaschinen für den Hausgebrauch baut Miele seit 1907 durchgängig am Stammsitz Gütersloh in Nordrhein-Westfalen – „Made in Germany“ am selben Standort, an dem auch Guss- und Emaillierteile für andere Miele-Werke gefertigt werden. Damit ist Miele auf dem deutschen Markt eine der letzten großen Waschmaschinenmarken mit Fertigung im Inland und positioniert sich entsprechend im Premiumsegment.

Was die Waschmaschinen ausmachen

Kern des Markenversprechens ist die Langlebigkeit: Miele lässt seine Waschmaschinen, Trockner und Waschtrockner als einziger Hersteller der Branche auf eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren testen („Getestet auf 20 Jahre perfekte Wäschepflege“) und gewährt auf Neugeräte ab dem 1. Oktober 2025 25 Jahre Garantie auf den Antriebsmotor – zusätzlich zu den zwei Jahren gesetzlicher Gewährleistung, die auch bei Miele-Geräten separat ausgewiesen sind.

Technisch prägend ist die patentierte Wabentrommel: Durch ihre feinen, wabenförmigen Öffnungen bildet sich ein hauchdünner Wasserfilm zwischen Trommelwand und Wäsche, der die Reibung reduziert, Verhaken verhindert und Textilien schont – eine Technik, die Miele über Jahrzehnte weiterentwickelt hat. Bei den Waschprogrammen setzt die PWash-Technologie auf kurze Laufzeiten bei gleichzeitig guten Verbrauchswerten, spürbar etwa an Eco-40-60-Zyklen mit rund 38 bis 47 kWh pro 100 Zyklen und Energieklasse A.

Preislich liegt Miele klar über Massenmarken wie AEG, Bosch oder Siemens: Schon einfache 8-kg-Modelle der Einstiegsserie W1 kosten mehrere hundert Euro mehr als vergleichbar ausgestattete Geräte anderer Hersteller mit identischer Energieklasse und Füllmenge. Wer in eine Miele investiert, zahlt also in erster Linie für die geprüfte Lebensdauer, die Motorgarantie und die Verarbeitungsqualität – nicht zwingend für mehr Programme oder höhere Schleuderdrehzahlen, die sich bei vielen Modellen kaum von der Konkurrenz unterscheiden.

Alle Waschmaschinen von Miele

Typ

Hersteller

Energieklasse

Füllmenge

Schleuderdrehzahl

Ausstattung

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