Hisense Waschmaschinen
3 Modelle im Vergleich
Herkunft und Geschichte
Hisense wurde 1969 in Qingdao als Qingdao No. 2 Radio Factory gegründet und stellte zunächst Transistorradios her. 1997 ging das Unternehmen als Hisense Electrical Co. Ltd. an die Börse Shanghai. Der Konzern beschäftigte nach eigenen Angaben aus dem Jahr 2015 rund 75.000 Mitarbeiter an 16 Produktionsstandorten und 11 Forschungszentren und war in mehr als 130 Ländern aktiv. Gewachsen ist Hisense außerhalb Chinas vor allem durch Zukäufe: 2006 übernahm der Konzern den chinesischen Kühlgerätehersteller Kelon, 2015 das nord- und südamerikanische TV-Geschäft von Sharp (ein Deal, den Sharp ab 2020 rückabwickeln wollte) und 2017 die TV-Marke Toshiba Regza samt Lizenzrechten.
Der wichtigste Schritt für das Hausgerätegeschäft in Europa folgte 2018: Hisense übernahm für 293 Millionen Euro rund 95 % der Anteile am slowenischen Hausgerätehersteller Gorenje, nahm das Unternehmen von der Börse und wandelte es im März 2019 in eine slowenische d.o.o. (vergleichbar einer GmbH) um. 2020 entstand mit Sitz in Ljubljana die Holding Hisense Gorenje Europe d.o.o. für das europäische Geschäft beider Marken. In Deutschland führte Hisense zunächst eine eigene Landesgesellschaft mit Sitz in Garching bei München; im Juni 2021 wurden die deutschen Vertriebsgesellschaften von Hisense und Gorenje zur Hisense Gorenje Germany GmbH zusammengelegt, ebenfalls mit Sitz in Garching.
Produziert wird unter dem Motto „Made in Europe“ überwiegend in den ehemaligen Gorenje-Werken: Waschmaschinen, Wäschetrockner, Herde, Backöfen, Geschirrspüler und Kühlgeräte für den europäischen Markt kommen aus Velenje (Slowenien), Valjevo (Serbien) und Mariánské Údolí (Tschechien). Forschungs- und Entwicklungszentren unterhält der Konzern in Velenje, Düsseldorf, im schwedischen Lidköping und im niederländischen Duiven. Die Hisense Europe Group erzielte 2022 einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro und strebte für 2025 rund 4,9 Milliarden Euro an.
Was die Waschmaschinen ausmacht
In Europa vertreibt Hisense seine Wäschepflege-Geräte unter eigenem Markennamen, obwohl sie aus denselben Werken wie Gorenje-Geräte stammen und teils sehr ähnliche technische Daten tragen. Aktuell bildet die 3S Serie das Kernsortiment aus Waschmaschinen, Waschtrocknern und Wärmepumpentrocknern. Ihr zentrales Komfortmerkmal ist die Smart-Assist-Funktion, die anhand von Stofftyp, Farbe und Verschmutzungsgrad automatisch Temperatur, Zeit und Wassermenge wählt; bedient und überwacht wird das Ganze über die ConnectLife-App per WLAN. Bei der Energieeffizienz bewirbt Hisense für Waschmaschinen der 3S Serie Werte bis zu A-30 % unterhalb des A-Grenzwerts der aktuellen EU-Skala.
Zur Ausstattung zählen ein 49-minütiges QuickWash-Programm, eine noch schnellere 30- beziehungsweise 15-minütige „Quicker“-Option sowie eine Nachlegefunktion für vergessene Wäschestücke. Bei Trocknern und Waschtrocknern wirbt Hisense zudem mit einem Anti-Allergie-Programm, das nach Herstellerangaben 99,99 % der Bakterien entfernen soll. Angetrieben werden die Geräte von einem Wechselrichter-Motor (Inverter); in der Trommel setzt Hisense bei manchen Modellen auf einen Bottich aus dem eigenen Kunststoff Carbotech statt aus Edelstahl. Die Herstellergarantie beträgt 2 Jahre; wer sein Gerät online registriert, kann sie auf 5 Jahre verlängern. Für den Inverter-Motor in Waschmaschinen bietet Hisense in Deutschland zusätzlich eine auf 10 Jahre verlängerte, aber an eine fristgerechte Registrierung gebundene und auf Materialfehler am Motor selbst begrenzte Garantie – Arbeits- und Anfahrtskosten trägt dabei weiterhin der Kunde.
Alle Waschmaschinen von Hisense
Typ
Hersteller
Energieklasse
Füllmenge
Schleuderdrehzahl
Ausstattung


