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Amica Waschmaschinen

3 Modelle im Vergleich

Herkunft und Geschichte

Amica S.A. wurde 1945 im polnischen Wronki gegründet, zunächst unter dem Namen Wromet als Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen. 1957 lief dort der erste Gas-Kohle-Herd vom Band, in den folgenden Jahrzehnten kamen Kühlschränke und Waschmaschinen hinzu. 1992 wurde das Unternehmen privatisiert und in Amica umbenannt, seit 1997 notiert die Aktie an der Warschauer Börse.

Ende 2009 verkaufte Amica seine Produktionskapazitäten für Kühlschränke und Waschmaschinen – zwei Werke in Wronki und Poznań – an den südkoreanischen Samsung-Konzern für umgerechnet rund 76 Millionen US-Dollar. Seither lässt Amica Kühlschränke und Waschmaschinen unter eigenem Namen bei Auftragsherstellern in der Türkei und China fertigen, während sich die verbliebenen polnischen Werke auf Herde, Backöfen und Kochfelder konzentrieren – hier zählt Amica zu den größeren Herstellern Europas und produziert nach eigenen Angaben rund vier Millionen Geräte pro Jahr für über 70 Länder. Den deutschen Markt bedient die Amica International GmbH mit Sitz in Ascheberg (Nordrhein-Westfalen), hervorgegangen aus der 2002 übernommenen Premiere Hausgerätetechnik GmbH; unter demselben Dach laufen neben Amica auch die Marken Premiere, das skandinavische Gram und das osteuropäische Hansa.

Was die Waschmaschinen ausmacht

Amicas Frontlader-Programm für Deutschland reicht von einem knapp 6 kg fassenden Einstiegsmodell mit Universalmotor und Energieklasse D bis zu 8-kg-Geräten mit bürstenlosem BLDC-Motor, 1400 U/min und Energieklasse A – ein deutlich breiteres Effizienzspektrum als bei den meisten etablierten Marken, und ein Preissegment klar unterhalb von Bosch, Siemens oder Miele. In der EU-Registrierdatenbank EPREL liegen die gemessenen Werte je nach Ausstattungsstufe zwischen rund 64 kWh pro 100 Waschzyklen bei den günstigen 6-kg-Basismodellen und ab 47 kWh bei den neueren 8-kg-Geräten der A-Klasse. Die Geräuschentwicklung beim Schleudern bewegt sich zwischen 76 und 79 dB(A) – kein Bestwert im Markt. Ausstattungsseitig setzt Amica auf SteamTouch-Dampfprogramme, Kindersicherung, automatisches Unwuchtsystem und Schaumerkennung in praktisch allen Modellen; AquaStop-Wasserschutz und eine fein gestufte Schleuderdrehzahlregelung bleiben dagegen den mittleren und oberen Baureihen vorbehalten, WLAN- oder App-Steuerung bietet Amica bei Waschmaschinen bislang nicht an. Die Herstellergarantie in Deutschland beträgt laut den Garantiebedingungen der Amica International GmbH zwei Jahre ab Kaufdatum, bei gewerblicher Nutzung sechs Monate.

Alle Waschmaschinen von Amica

Typ

Hersteller

Energieklasse

Füllmenge

Schleuderdrehzahl

Ausstattung